Antrag – Unterstützung “Garten für alle” auf der Pfaffendorfer Höher

Beschlussentwurf:

Der Stadtrat möge beschließen, dass die Stadt das Projekt „Garten für alle“ auf der Pfaffendorfer Höhe unterstützt und die Verhandlungen mit der BImA über die kostenfreie Zurverfügungstellung des Geländes der beiden nicht genutzten, verwahrlosten Tennisplätze, weiterführen wird.

Begründung:

Der BImA wird mit dem Beschluss ein deutliches Zeichen gesetzt, dass dieser „Garten für alle“ in Koblenz auf der Pfaffendorfer Höhe gewünscht ist.

Die Wunschfläche dafür sind zwei schon seit Jahren leerstehende, völlig verwahrloste Tennisplätze. Für diese Fläche spricht die unmittelbare Nähe zu Kindergarten und zur Schule. Die ca. 1200m² große Fläche liegt mitten in der Siedlung, ist fußläufig von allen Bewohner*innen zu erreichen und unterliegt durch die unmittelbar angrenzende Wohnbebauung einer gewissen „sozialen Kontrolle“. Positiv ist die vorhandene Umzäunung des Geländes, der „Garten für alle“ ist somit vor Vandalismus und vor Wildschweinen gesichert. Einen Wasseranschluss gibt es ebenfalls.

Der Vorteil für die BImA wäre eine immense Aufwertung ihres Eigentums. Durch die geplanten Hochbeete auf Holzpaletten wäre die Anlage auch einfach rückbaubar, wenn die BImA in Zukunft die Flächen selbst wieder nutzen möchte.

Der „Garten für alle“ soll ehrenamtlich betrieben werden in Kooperation mit Stadt, Quartiersmanagement, Schule und Kindergarten. Sowohl der Kindergarten an der Hoffnungskirche, wie auch die Balthasar-Neumann-Grundschule würden das Projekt unterstützen. Die Finanzierung könnte durch Sponsorengelder und Materialspenden erfolgen.

Neben der ökologischen Verbesserung des Klimas innerhalb der Wohnbebauung steht vor allem die soziale Komponente im Vordergrund. Die vorhandenen Grünflächen sollen für die Anlieger*innen nutzbar gemacht werden, ein neuer Treffpunkt geschaffen und der Gemeinsinn durch die Arbeit gestärkt werden. Gesunde Aktivität im Freien, umweltpädagogische Arbeit mit Kinder, der Umgang mit der Natur – all das kann den Stadtteil aufwerten und das Zusammenleben der unterschiedlichen Kulturen und der verschiedenen Altersgruppen weiter verbessern.

Hans-Peter Ackermann

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