GRÜNE fordern schnelle Umsetzung der Vereinbarung zur Förderung des Radverkehrs

Der Stadtrat wird in seiner Sitzung am 15. Juli über die zwischen der Initiative Radentscheid Koblenz und der Stadtverwaltung ausgehandelte Vereinbarung zur Förderung des Radverkehrs in Koblenz abstimmen. Laut Vereinbarung sollen in den kommenden Jahren jährlich mindestens 500.000 Euro für Unterhaltungsmaßnahmen im Haushalt veranschlagt, zusätzliche Stellen zur Umsetzung der Vereinbarung geschaffen und konkrete Zeithorizonte zur Realisierung von im Verkehrsentwicklungsplan aufgeführten Maßnahmen festgeschrieben werden.

Die GRÜNE Ratsfraktion unterstützt die Vereinbarung und drängt auf eine schnelle Umsetzung.

Der Fraktionsvorsitzende Carl-Bernhard von Heusinger erklärt: „Die Initiative Radentscheid hat gezeigt, dass viele Koblenzer:innen sehr unzufrieden mit der Radwegesituation in unserer Stadt sind. Mit der jetzt zur Beschlussfassung vorliegenden Vereinbarung zur Förderung des Radverkehrs in Koblenz gibt es keine Ausreden mehr: Nun gilt es, die Radwegeinfrastruktur zügig und substanziell auszubauen, damit das Fahrrad auch in Koblenz zu einer echten Alternative zum Auto wird.“

Dr. Ulrich Kleemann, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion, fügt an: „Die zwischen Stadtspitze und der Initiative Radentscheid ausgehandelte Vereinbarung begrüßen und unterstützen wir ausdrücklich. Nun ist aber endlich konsequentes Handeln zur Verbesserung der Situation von Radfahrenden gefragt. Mit dem 2018 im Stadtrat einstimmig beschlossenen Verkehrsentwicklungsplan hatten wir längst ein umfassendes Konzept zur Hand. Die darin enthaltenen Einzelmaßnahmen wurden in der Vergangenheit jedoch viel zu oft von autofixierten Fraktionen im Stadtrat abgelehnt. Wir appellieren daher an alle Fraktionen, mit uns zusammen Koblenz zu einer fahrradfreundlichen Stadt weiterzuentwickeln und die erforderlichen Entscheidungen zu treffen.“