GRÜNE Ratsfraktion: Lokale Wirtschaft und Kulturlandschaft verdienen Unterstützung

Die Stadt Koblenz möchte der lokalen Wirtschaft, dem Einzelhandel und der Kultur bei sich verbessernder Corona-Lage unter die Arme greifen und wird hierfür insgesamt 1,1 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Die GRÜNE Ratsfraktion unterstützt das Maßnahmenpaket der Stadt und fordert eine Weiterentwicklung der Innenstadt.

Carl-Bernhard von Heusinger, Vorsitzender der GRÜNEN Ratsfraktion, hält die Unterstützung der lokalen Wirtschaft und des Einzelhandels für dringend geboten: „Das Maßnahmenpaket der Stadt halten wir für sinnvoll und unterstützen es ausdrücklich. Für uns GRÜNE steht fest, dass wir für die Wiederbelebung unserer Innenstadt nach der Pandemie einen langen Atem benötigen werden. Wir müssen zudem in den kommenden Jahren mit konkreten Maßnahmen und langfristigen Visionen dem fortschreitenden Strukturwandel begegnen.“

Von Heusinger sieht die aktuell schwierige Situation zugleich als Chance, die Innenstadt weiterzuentwickeln: „Wir möchten die Innenstadt nach Corona noch attraktiver machen als zuvor. Dazu gehören für uns Barrierefreiheit, Vorrang für den Fuß- und Radverkehr sowie eine Aufwertung des Wochenmarktes.“

Ulrike Bourry, kulturpolitische Sprecherin der GRÜNEN Ratsfraktion, würdigt die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kulturschaffenden bei der Erarbeitung des Maßnahmenpakets: „Die Stadt hat die Kulturschaffenden durch Formate wie das Kulturforum und das Kulturfrühstück mit einbezogen und den Dialog gesucht. Am Ende dieses Prozesses steht ein sehr gutes Konzept zur Unterstützung der lokalen Kulturszene. Dies ist sehr erfreulich, denn für uns steht fest, dass es nur mit einer lebendigen Kulturlandschaft ein lebenswertes Koblenz geben kann.“

„Uns ist wichtig, dass das Restart-Konzept ein nachhaltiges Konzept ist: Nachhaltigkeit vereint Ökologie, Ökonomie und Lebensqualität“, so Andrea Mehlbreuer, Fraktionsmitglied. „Viele kleine Dinge haben in der Summe einen großen Effekt. Ob das Mehrweggeschirr und Stofftaschen oder die Nutzung des ÖPNV oder des Fahrrads sind, weniger Müll und Umweltbelastung und verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und deren Herkunft: hier fügt sich auch das Fairtrade-Town-Projekt perfekt ein.“