GRÜNE begrüßen Erneuerung der Fahrradwege in der Beatusstraße

Seit Jahren befinden sich die Radwege in der Beatusstraße in einem schlechten Zustand. Aufgrund dieses dringenden Handlungsbedarfs begrüßt die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN, dass die Radwege nun endlich zeitnah saniert und in einen regelkonformen Zustand versetzt werden sollen. Dies beschloss der Haupt- und Finanzausschuss in seiner Sitzung am 14. Juni 2021. Die bereits vor rund zwei Jahren vom Stadtrat beschlossene Entwurfsvariante für die Radverkehrsführung in der Beatusstraße wird zugunsten einer leicht geänderten Variante aufgehoben. Der Stadtrat muss der neuen Planung noch zustimmen.

Die Stadtverwaltung hatte zuvor aufgrund kurzfristig anstehender Glasfaserarbeiten in der Beatusstraße die Gelegenheit erkannt, eine kostengünstigere Radverkehrsführung zeitnah umzusetzen. Hierdurch bedingt wird auf einem Teilstück nun stadteinwärts ein gemeinsamer Geh- und Radweg (Breite mindestens 3,25 m) ausgebaut, während auf den restlichen Teilstücken und stadtauswärts generell Radschutzstreifen mit ausreichender Breite (1,50 bzw. 1,85 m) realisiert werden. Die Beatusstraße ist eine der Hauptrouten des im Verkehrsentwicklungsplan festgehaltenen Radverkehrszielnetzes und besitzt als solche stadtteilverbindende Bedeutung. Die GRÜNE Ratsfraktion unterstützt die geänderte Planung und fordert, nun schnellstmöglich mit der Umsetzung zu beginnen.

„Wir begrüßen es ausdrücklich, dass der Ausbau des Radweges Beatusstraße nun endlich kommen soll, auf den wir schon so lange warten“, so Dr. Ulrich Kleemann, radverkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion. „In dem konkreten Teilabschnitt zwischen Johannes-Junglas-Str. und Lindenstraße ist aufgrund der örtlichen Gegebenheiten ausnahmsweise auch ein gemeinsamer Geh- und Radweg zu akzeptieren. Die Alternative wäre hier aufwändig, teurer und vor allem viel später eine Variante mit Mindestmaßen für alle Verkehrsteilnehmer:innen.“

Die Gesamtkosten für die Planung belaufen sich auf nunmehr rund 2,4 Mio. Euro. Zur Finanzierung der Maßnahmen beabsichtigt die Verwaltung, das Förderprogramm des Bundes „Stadt und Land“ zu nutzen und Fördermittel zu akquirieren. Die GRÜNE Ratsfraktion weist aber darauf hin, dass der geplante Kreisverkehr an der Einmündung Heiligenweg keine radverkehrlich notwendige Maßnahme darstellt, sondern vielmehr einen flüssigeren Autoverkehr ermöglichen soll. Die Kosten für den Kreisverkehr sind daher logischerweise keine Ausgaben zur Verbesserung des Radverkehrs.