“Koblenz muss sich auf Extremwetterereignisse einstellen”

Ordnungspolitischer Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion, Gordon Gniewosz, stellt kleine Anfrage an den Oberbürgermeister zum Thema Katastrophenschutz

Vor dem Hintergrund der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal und an anderen Orten hat der ordnungspolitische Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion, Gordon Gniewosz, eine kleine Anfrage an den Oberbürgermeister der Stadt Koblenz gestellt, um zu erfragen, inwieweit die Stadt auf vergleichbare Extremwetterereignisse vorbereitet ist.

In seiner Anfrage geht Gordon Gniewosz insbesondere auf die Punkte Einsatzpläne für Rettungskräfte und Feuerwehr, die Zusammenarbeit mit Polizei und Bundeswehr und etwaige Evakuierungspläne ein. Darüber hinaus möchte Gniewosz von der Verwaltung wissen, ob vonseiten der Stadt vor dem Hintergrund der Katastrophe im Ahrtal über die Anpassung bestehender Flächennutzungs- und Bebauungspläne nachgedacht wird, die Koblenzer Gewässer kontrolliert und diesbezüglich Gefahren bzw. Missstände festgestellt wurden und ob in den Überlegungen der Stadt zur Abmilderung der Folgen von Extremwetterereignissen Klimaanpassungsmaßen eine Rolle spielen.

„Der jüngst vom Weltklimarat vorgestellte Sachstandsbericht stellt eindeutig fest, dass die vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen das globale Klimasystem erwärmen, wodurch Extremwetterereignisse immer häufiger und intensiver werden“, erklärt Gordon Gniewosz. „Die Katastrophe im Ahrtal hat uns nun schmerzlich vor Augen geführt, dass die Auswirkungen der Klimakrise auch bei uns im nördlichen Rheinland-Pfalz spürbar werden. Umso wichtiger ist es daher, dass wir auch hier in Koblenz bei der Reduktion von Treibhausgasen mehr Tempo machen. Zugleich müssen wir uns nun vermehrt mit den Gefahren, die Extremwetterereignisse mit sich bringen, auseinandersetzen. Mit meiner kleinen Anfrage möchte ich die Stadtverwaltung hierfür sensibilisieren und sicherstellen, dass wir für vergleichbare Ereignisse in Koblenz gewappnet sind.“

Abschließend erklärt Gordon Gniewosz: „Extremwetterereignisse wie Starkregen stellen eine erhebliche Gefahr für die Bevölkerung dar. Durch ein funktionierendes Warnsystem, gründlich vorbereitete Einsatzpläne, die Sensibilisierung der Bevölkerung sowie durch geeignete Bebauungspläne können wir jedoch dafür sorgen, dass solche Ereignisse möglichst keine Todesopfer fordern und sich auch der Sachschaden in Grenzen hält.“