Antrag der Ratsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen, SPD, Die Linke-PARTEI und WGS:Schienenhaltepunkt „Verwaltungszentrum” beschleunigen

Stadtrat vom 28.05.2026

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, in Gesprächen mit der DB AG die Möglichkeit einer
beschleunigten Fertigstellung des Schienenhaltepunktes „Verwaltungszentrum“ zu sondieren und
dem Stadtrat über die Ergebnisse zu berichten. Dabei soll auch geprüft werden, ob Teilleistungen
(beispielsweise die Installation von Aufzügen) im Rahmen der Baustelle für die Fuß- und Radbrücke
Rauental-Goldgrube erbracht werden können.


Begründung:
Die Bauarbeiten an der neuen Verbindungsachse zwischen Rauental und Goldgrube gehen sehr gut
voran, sodass mit einer planmäßigen Fertigstellung im kommenden Winter gerechnet werden darf.
Die Brücke soll neben der barrierefreien Verbindung der beiden Stadtteile auch den zukünftigen
Schienenhaltepunkt „Verwaltungszentrum“ erschließen. Auf Wunsch des Stadtrates wurden die
Planungen so vorgenommen, dass ein späterer Einbau von Fahrstühlen problemlos möglich ist. Die
DB AG könnte somit nahtlos anschließen.


In der Sitzung der AG Nahverkehrsplan am 23.4.2026 wurde vom Vertreter des Zweckverbandes
SPNV mitgeteilt, dass die Planungen der DB AG für den Schienenhaltepunkt bereits sehr weit
fortgeschritten seien. Es war von der 3. Leistungsstufe nach HOAI die Rede. Derzeit strebe man
seitens DB AG und SPNV eine Fertigstellung zum Fahrplanwechsel 2030 an. Der fortgeschrittene
Planungsstand lässt aber vermuten, dass durchaus Potenzial zu einer Beschleunigung bestehen
könnte.


Der Schienenhaltepunkt „Verwaltungszentrum“ würde zu einer deutlichen Entspannung der
Verkehrssituation im Stadtteil Goldgrube im Zusammenhang mit der Interimsschule beitragen, da er
eine attraktive Anbindung mit dem ÖPNV ermöglicht. Daher sollte nichts unversucht bleiben, die
DB AG auf die besondere Situation hinzuweisen und einen beschleunigten Bau zu erwirken.