GRÜNE Ratsfraktion fordert: Stadt soll auf nachhaltige Alternativen zu konventionellen Feuerwerken setzen

Feuerwerke stellen durch hohe Lärmpegel und Feinstaubemissionen eine erhebliche Belastung für Mensch, Tiere und Umwelt dar. Um diese unerwünschten Nebeneffekte zu minimieren, wird die GRÜNE Ratsfraktion, zusammen mit den Fraktionen von SPD und Die Linke-Partei, in der kommenden Stadtratssitzung die Prüfung alternativer Konzepte beantragen. Laut Antrag soll die Stadtverwaltung bereits für die im Sommer 2022 stattfindende Veranstaltung „Rhein in Flammen“ ein Konzept entwickeln, durch das das konventionelle Feuerwerk durch eine moderne Drohnen- oder Lasershow ersetzt werden kann.

„Das Festival ,Rhein in Flammen‘ ist das touristische Aushängeschild unserer Region. Nachdem dieses Festival coronabedingt nun zweimal ausfallen musste, freuen wir uns darüber, dass es nächstes Jahr aller Wahrscheinlichkeit nach wieder stattfinden kann“, erklärt Carl-Bernhard von Heusinger, Vorsitzender der GRÜNEN Ratsfraktion. „Zugleich sind wir der Auffassung, dass es einer Weiterentwicklung von „Rhein in Flammen“ bedarf, durch die wir die Attraktivität des Festivals steigern und die Veranstaltung nachhaltiger machen können. Mit einer Drohnenshow, wie wir sie zuletzt bei den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Halle bestaunen durften, können wir beide Ziele erreichen.“

Zugleich fordert die GRÜNE Ratsfraktion in ihrem Antrag die Verwaltung auf, auch für die jährlich stattfindenden Silvesterfeuerwerke ein städtisches Drohnen- oder Lasershowkonzept zu entwickeln, um so vor allem das private Böllern in der Innenstadt zu ersetzen.

Dazu Sebastian Beuth, Mitglied der GRÜNEN Ratsfraktion: „Durch private Feuerwerke in der Innenstadt kommt es alljährlich zu schweren Unfällen. Darüber hinaus leiden Menschen und Tiere unter der Lärmbelastung und den hohen Feinstaubwerten. Durch eine städtische Drohnen- oder Lasershow können wir den Bürger:innen unserer Stadt eine zeitgemäße und nachhaltige Alternative anbieten und entlasten zugleich Anwohner, Einsatzkräfte und die Umwelt.“