Vor fast einem Jahr wurde der KoblenzPass in Koblenz eingeführt. In der kommenden Ratssitzung beantragen die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, SPD, FREIE WÄHLER und Die Linke-PARTEI. eine Erweiterung, um den KoblenzPass attraktiver zu machen.
„Die Einführung des KoblenzPasses war ein erster, wichtiger Schritt für die soziale Teilhabe“, so Christine Reeka, sozialpolitische Sprecherin der Grünen Fraktion. „Er ermöglicht Menschen mit geringem Einkommen den Zugang zu vergünstigten Angeboten in den Bereichen Kultur, Bildung, Freizeit und ÖPNV und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit in Koblenz. Um die Wirkung des KoblenzPasses weiter zu stärken, soll er ‒ nach dem Vorbild des Karlsruher Kinderpasses ‒ durch Kooperationen mit privaten, gemeinnützigen und regionalen Partnern erweitert werden. Dadurch kann das Angebot breiter, alltagsnäher und attraktiver gestaltet werden.“
„Besonders Kooperationen mit Einrichtungen wie lokalen Vereinen, Kinos, Musikschulen, Geschäften oder gastronomischen Betrieben bieten großes Potenzial. Ebenso eröffnet die Einbindung von Partnern aus dem Umfeld der Regiopole Mittelrhein zusätzliche Möglichkeiten, regionale Identität und Zusammenarbeit zu stärken.“ merkt Toni Bündgen sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion an.
„Die Kooperation zwischen Stadt, Wirtschaft und Zivilgesellschaft stärkt die regionale Identität und Solidarität“, so Stephan Wefelscheid, Fraktionsvorsitzender der FREIEN WÄHLER. „An einem breiten Angebot partizipieren alle.“
„Uns ist es wichtig, das Angebot weiter auszubauen und damit mehr Teilhabe für Menschen mit geringem Einkommen zu ermöglichen“ so Oliver Antpöhler-Zwiernik, Die Linke-PARTEI. „Ein Platz, der sonst leer bliebe, sei es im Theater oder im Bus, ist ein verlorener Platz, der keinem etwas bringt.“